Universität Freiburg - Integrated Robotic Center - Informatik 080 - Systemgebäude - Vermögen und Bauamt Freiburg

Beauftragung:

Durch den Neubau entstand die Möglichkeit, Forschungseinrichtungen sowie die gesamte Arbeitsgruppe der Künstlichen Intelligenz der Technischen Fakultät Freiburg unter einen Dach zubringen. Die besondere Aufgabe dieser Fotodokumentation bestand in der Verbindung, das Arbeitsumfeld der Informatik, Robotik sowie Forschungsbedingungen mit der menschlichen Komponente zu verbinden.

Zur Architektur:

Der Neubau ist als zweigeschossiger Baukörper ohne Unterkellerung konzipiert. Beide Eingänge des Gebäudes befinden sich an den Stirnseiten, jeweils zugeordnet sind Erschließungstreppen als bauliche Rettungswege. Das Gebäude ist barrierefrei errichtet. Die Ausführung erfolgte in Stahlrahmenbau, die Eingangsbereiche wurden in Stahlbetonbauweise errichtet. Es sind insgesamt 23 Büro-, Seminar- und Besprechungsräume in unterschiedlichen Größen vorhanden. Bedeutende Merkmale des Neubaus sind die großzügigen Flure, welche zur Erschließung der Arbeitsräume dienen, als auch zum Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlern und Arbeitsgruppen. Großflächige Glasfassaden verbinden das Innen mit den Außenanlagen und sorgen auch für eine optimale Tageslichteinstrahlung. Im Innenraum neutral gehaltene Weißoberflächen unterstützen diese Wirkung.

Aussegnungshalle - Leinfelden-Echterdingen - Sakralbauten - Dasch Zürn Architekten

Beauftragung:

Die Maßgabe war zum einem, das Ensemble in Herbstfarben aufzunehmen, um das Gebäude in sanftem Kontrast zu den herbstlichen Braun-Gelb- und Rottönen gegenüber zu stellen und zum anderen, den Schwerpunkt auf die Einbindung des Gebäudes durch die Glassfassaden zum Friedhof und umgekehrt zu richten. Bei untergehender Sonne ergab sich die elegante Lichtkomposition aus der scharf umrissenen Silhouette des Daches und der warmen Sicht in den Innenraum. Leichtigkeit, Ästhetik und Filigranität des Gebäudes spiegeln sich darin wieder.

Zur Architektur:

Das Neue Erscheinungsbild ist geprägt von zwei massiven Wandscheiben, von der eine mit Kollumbarien bestückt ist. Weitere grosszügige Verglasungen schaffen einen ungestörten Blick in den Friedhof. Das Raumprogramm umfaßt u.a. Aufbahrungs,- Wirtschafts- und Sozialräume.

Wohnquartier Keltenbuck - Kirchzarten - Wohnungsbau - Sacker Architekten

Zur Beauftragung:

Das gesamte Ensemble wurde in abwechselnden sanften und erdigen Tönen gestaltet. Meine Aufgabe war, diese Merkmale mit den Herbstfarben der Umgebung und der geometrischen Anordnung der Bauelemente in Kontrast und doch in Einklang zu bringen.

 

Zur Architektur:

Das Grundstück in Kirchzarten ist umgeben von einer Kreisstraße im Norden, einer Bahnlinie im Südosten und einem Gewerbegebiete im Westen. Die gesamte Bebauung, vier Mehrfachfamilienhäuser und zwei Reihenhäuser, ist um eine ruhige Mitte gruppiert. Dieser Quartiersplatz, der zentrale Mittelpunkt, dient sowohl als Spiel-, und Treffpunkt für Jung und Alt als auch zum Sicht- und Lärmschutz.

Notunterkünften für Flüchtlinge - Freiburg im Breisgau - Holzbau - FRANZundGEYER Freie Architekten

Beauftragung:

Meine Aufgabe war die Baufortschrittdokumentation sowie Aufnahmen der Fertigstellung obengenannter Unterkünfte. Die Baufortschritte fanden von Februar bis Ende Juni 2016 statt, die Fertigstellung erfolgte im August 2016. 21 Mal erforderte die Baustelle meine Anwesenheit, jedes Mal nach einem weiteren Bauabschnitt. Die besondere Herausforderung war, verschiedene dauerhafte Standpunkte herauszufinden, welche mir Aufnahmen aus immer gleicher Perspektive sicherten, ohne eine Verdeckung während der Bauentwicklung in Kauf nehmen zu müssen.  Die Beauftragung umfasste die Ablichtung einzelner Gebäude sowie das gesamte Ensemble im Einklang mit benachbarten Gebäuden. Es ergaben sich 18 verschiedene Standpunkte, welche das gesamte Areal während des Baufortschrittes abbildeten.

Zur Architektur:

Das Gebäudemanagement der Stadt Freiburg vergab im Herbst 2015 für drei Standorte Studienaufträge an unterschiedliche Architekten. In den Gesprächen kristallisierte sich heraus, dass eine alternative Unterbringung  zu den üblichen Stahlcontainerlösungen angestrebt wurde und das im sehr knapp bemessenen Zeit- und Kostenplan. Auch sollte die bauliche Lösung als temporäre, wieder demontierbare und für spätere (alternative) Nachnutzungen tauglich sein, da die Grundstücke für eine anderweitige städtebauliche Nutzung bereitstehen sollten. Als Grundkonstruktion dient ein 6-seitiges Holzmodul aus Brettsperrholzelementen. Die Holzmodule wurden teilweise dreigeschossig gestapelt und mittels Stahltreppen und Stahlstegen (als Balkonersatz) ergänzt und verbunden. Da es sich um Notunterkünfte handelt, sind die Grundrisse eher konventionell gestrickt. Eine Nachnutzung an neuem Standort bzw. am vorhandenen Standort könnte auch als Studentenapartments, Lehrlingswohnheim sowie Wohngruppen umgestaltet werden.

Feuerwehrhaus - Wannweil - Dasch Zürn Architekten

Beauftragung:

Die Formsprache des Gebäudes in den Vordergrund zu rücken, ohne zu dramatisieren. Die gelungen eingesetzten Gebäudeknicke und Kanten lassen das doch große Gebäude im Volumen geringer erscheinen, als es in Wirklichkeit ist. Als Photograph war ich hier herausgefordert, diese Gebäudelinien originalgetreu auf dem Photo wiederzugeben, ohne die Möglichkeit zu haben, in genügend Abstand zu gehen. Die unterschiedlichen Verschalungsoberflächen an den West- und Ostseiten erhielten ihren photographischen Reiz durch deren Aufnahmen bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen. Beispielsweise konnte die Westfassade, mit ihrer besonderen Oberflächenveredelung aus Beton mit Holzmaserung, aufgrund mangelnder Sonneneinstrahlung nur im Gegenlicht photographiert werden. Insgesamt lichtete ich das skulpturale Objekt an vier unterschiedlichen Tagen ab.

Zur Architektur:

Der Neubau des Feuerwehrhauses in Wannweil besteht aus einer Fahrzeug- und Waschhalle, einem Gebäudeteil mit Büroräumen, Schulungsraum und Sozialräumen und einem eingeschossigen Bereich mit Lager und Werkstätten, der komplett erdüberdeckt wird. Die innere Nutzung spiegelt sich in der Reduzierung auf zwei Materialien wider: Großflächige geschlossene Wandflächen bilden einen spannungsreichen Kontrast zu den Verglasungen der Fenster- und Torflächen. Die Kommandozentrale in zentraler Gebäudelage bietet freie Sicht zur Parkplatzzufahrt und in die Fahrzeughalle.

Testo AG - Titisee-Neustadt - Industriearchitektur - Sacker Architekten

Die neuen Gebäude der Testo AG setzen ein Zeichen mit Wiedererkennungswert in der landschaftlich reizvollen Umgebung des Hochschwarzwalds. Die dynamische und ausdrucksstarke Formgebung versinnbildlicht Fortschritt, Modernität und Zeitgeist - positive Attribute über die sich die Testo AG am neuen Standort definiert. Bilder von der 1. Bauphase - Winter 2012. Sowohl im Rahmen vom Hugo-Häring-Auszeichnung-2014, BDA, ist das Projekt im Mai 2014 für die Endrunde nominiert worden, als auch den German Design Award 2015 Auszeichnung.

Universität Freiburg - Hörsaal Anatomie - Sanierung und Modernisierung von Denkmalschutz - Vermögen und Bauamt Freiburg

Zunehmende Studentenzahlen an der Universität Freiburg führten in den letzten Jahren zu dramatischen Kapazitätsproblemen im Vorlesungsbetrieb des Anatomiehörsaals. Durch die räumliche Erweiterung und die technische Modernisierung des Hörsaalsgebäudes wurde die Sitzplatzkapazität um 120 auf 400 Plätze erhöht und die überalterte Gebäudetechnik ersetzt. Im Rahmen vom Hugo-Häring-Auszeichnung-2014, BDA, ist das Projekt im Mai 2014 für die Endrunde nominiert worden.

Universität Freiburg Institut für Biologie - Freiburg - Bildungswesen - Architekturbüro Spieker Sautter Lauer

Die Fakultät der Biologie in der Schänzlestraße gliedert sich neben dem in einem separaten Gebäude ausgelagerten Dekanat im Wesentlichen in zwei Gebäudebereiche: Den sechsgeschossigen Institutsbau, der auf der Grundrissfigur eines gleicharmigen Kreuzes aufbaut und den nördlich sich anschließenden Hörsaaltrakt mit dem großen und dem kleinen Hörsaal. Beide Gebäudeteile sind über ein eingeschossiges Foyer und über das in seiner Fläche weit über die oberirdischen Bauten hinausreichende Untergeschoss miteinander verbunden. Formal bilden die beiden Hörsäle zwei separate kubische Baukörper in Sichtbeton, die über den Foyerbereich horizontal und vertikal hinausragen und somit städtebaulich als solitäre Baukörper in Erscheinung treten.

Stadthalle - Umnutzung und Umbau von Denkmalschutz - Freiburg - BHK Architekten GBR

im Osten der Stadt Freiburg entstand im Jahr 1954 ein Gebäude mit trapezförmigem Grundriss aus Stahl und Beton: In der Stadthalle fanden Kongresse, sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen und Messen statt. Mit der Fertigstellung der neuen Mehrzweckhalle auf dem Gelände der Neuen Messe am Flugplatz im Jahre 2006 endete der Betrieb in der „Alten Stadthalle“. Ab Ende 2006 wurde das Gebäude von der Universität Freiburg angemietet und nach Umbau durch das Universitätsbauamt ab Oktober 2008 als Auslagerungsgebäude für die Universitätsbibliothek UB 1 umgenutzt. Die Nutzung als Universitätsbibliothek durch die Universität Freiburg endete nach Fertigstellung und Bezug des Bibliothek neubaus im Juli 2015. Der immer stärkere Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge stellt die Stadtverwaltung Freiburg vor die immense Herausforderung. Deshalb wurde im August 2015 von der Stadt der Beschluss gefasst, die alte Stadthalle bis Mitte Dezember 2015 zu einer Notunterkunft für 400 Personen um zunutzen.